Gottesdienstordnung vom 05.06.2024 bis 23.06.2024

05.06. MITTWOCH – HL. BONIFATIUS, BISCHOF, GLAUBENSBOTE UND MÄRTYRER

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Um Respekt und Toleranz in der Gesellschaft

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

06.06. DONNERSTAG

15:15 Uhr   Klm: Wortgottesdienst im Haus St. Vinzenz von Paul

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

10:00 Uhr   Mff: Messfeier im Seniorenzentrum „Haus Mainparksee“

17:30 Uhr   Mff: Messfeier mit den Kommunionkindern (Probengottesdienst)

18:00 Uhr   Sto: Schritt-für-Schritt-Gebet im Pfarrzentrum

07.06. FREITAG – HEILIGSTES HERZ JESU

14:30 Uhr   Mff: Urnenbeisetzung – Willi Vormwald

15:00 Uhr   Mff: KEINE Stille Anbetung !

09:00 Uhr   Sto: Messfeier

08.06. SAMSTAG – UNBEFLECKTES HERZ MARIÄ

14:00 Uhr   Klm: Tauffeier

18:00 Uhr   Klm: Vorabendmesse

10:00 Uhr   Mff: 1. Erstkommunion-Gottesdienst

Gebetsbitten:
Verst. Ang. d. Kommunionkinder

18:15 Uhr   Mff: Vorabendmesse und Requiem für Willi Vormwald, Sieglinde Pabel, Anna Eitzenhöfer und Peter Wenzel

Gebetsbitten:
Werner Schlett, Josefine, Andreas u. Daniel Merget

09.06. SONNTAG – 10. SONNTAG IM JAHRESKREIS

09:30 Uhr Klm: Ökumenischer Gottesdienst (anlässlich Jubiläumsfeier 100 Jahre SC Siegfried)

10:00 Uhr   Mff: 2. Erstkommunion-Gottesdienst

Gebetsbitten:
Verst. Ang. d. Kommunionkinder

10:00 Uhr   Sto: Jugendgottesdienst (mit der Band Tapetenwechsel)

10.06. MONTAG

09:00 Uhr   Mff: Dankgottesdienst der Kommunionkinder, anschl. Veranstaltung im Pfarrsaal

18:30 Uhr   Mff: Rosenkranz für Willi Vormwald, Peter Wenzel, Sieglinde Pabel und Anna Eitzenhöfer

11.06. DIENSTAG – HL. BARNABAS, APOSTEL

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

14:00 Uhr   Mff: Urnenbeisetzung – Sieglinde Pabel, geb. Hein

19:30 Uhr   Mff: Abendgebet mit Taizé-Liedern

17:00 Uhr   Sto: Rosenkranz für den Frieden in der Welt

12.06. MITTWOCH

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Für den Frieden in der Welt

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

13.06. DONNERSTAG – HL. ANTONIUS VON PADUA, KIRCHENLEHRER

15:15 Uhr   Klm: Wortgottesdienst im Haus St. Vinzenz v. Paul

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

19:00 Uhr   Mff: KEINE Messfeier !

14.06. FREITAG

14:00 Uhr   Mff: Urnenbeisetzung – Anna Eitzenhöfer, geb. Schmitt

15:00 Uhr   Mff: Stille Anbetung

09:00 Uhr   Sto: Messfeier

15.06. SAMSTAG

14:00 Uhr   Klm: Tauffeier

18:00 Uhr   Klm: Vorabendmesse

15:00 Uhr Mff: Taufe – Emilio Muhlack Salazar

18:15 Uhr   Mff: Vorabendmesse

18:30 Uhr   Sto: Wort-Gottes-Feier

16.06. SONNTAG – 11. SONNTAG IM JAHRESKREIS

09:30 Uhr Klm: Messfeier auf dem Kirchplatz (mitgestaltet vom Musikverein)

10:00 Uhr   Mff: Wort-Gottes-Feier

09:00 Uhr   Sto: Messfeier am Hübnerwaldfestplatz

14:00 Uhr   Sto: Taufe

10. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther
(4, 13 – 5, 1)

Schwestern und Brüder! Wir haben den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben und darum reden wir. Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sich stellen wird. Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen zur Verherrlichung Gottes. Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare blicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.

Aus dem Evangelium nach Markus
(3, 20-21.31-35)

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten. Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen. Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben draußen stehen und ließen ihn herausrufen. Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Von welcher Familie sprechen wir?

Die Diskussion über alte und neue Formen von Ehe und Familie ist in vollem Gang. Familie ist keine moderne Erfindung, sie hat es immer schon in ganz unterschiedlichen Formen gegeben. Dazu gehört bei uns auch die Entwicklung von der Großfamilie zur Kleinfamilie. Der Begriff Patchwork umschreibt eine Familienform, die stark im Kommen ist. Es gibt gelingende Familiengeschichten und es gibt das Gegenteil. Menschliches und allzu Menschliches gehört seit den Urtagen zu einer Familie wohl dazu. Jesus selbst gehörte wohl eher zu einer Großfamilie, nicht nur mit Mutter und (Pflege)Vater, sondern eben auch mit Onkeln und Tanten, mit Vettern und Kusinen. Familienbande waren hoch geschätzt, wie es im Evangelium dieses Sonntags anklingt. Von welcher Familie aber sprechen wir selbst? Am Sonntag haben wir wieder einmal eine gute Gelegenheit, über genau diese Frage nachzudenken. Ich lade ganz herzlich dazu ein!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar

 

17.06. MONTAG

14:00 Uhr   Mff: Urnenbeisetzung – Maria Sauer, geb. Syndikus

18:30 Uhr   Mff: Rosenkranz für alle Kranken und Verstorbenen

18.06. DIENSTAG

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

19:30 Uhr   Mff: KEIN Abendgebet !

17:00 Uhr   Sto: Rosenkranz

19.06. MITTWOCH

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Heribert Wilz

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

20.06. DONNERSTAG

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

19:00 Uhr   Mff: KEINE Messfeier !

21.06. FREITAG

15:00 Uhr   Mff: Stille Anbetung

09:00 Uhr   Sto: Messfeier

22.06. SAMSTAG

15:00 Uhr   Klm: Trauung

18:00 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier

18:15 Uhr   Mff: Vorabendmesse

18:30 Uhr   Sto: Vorabendmesse

23.06. SONNTAG – 12. SONNTAG IM JAHRESKREIS

09:30 Uhr Klm: Messfeier

11:00 Uhr Klm: Kleinkindgottesdienst

13:00 Uhr Klm: Radwallfahrt nach Seligenstadt (Abfahrt am Kirchplatz)

10:00 Uhr   Mff: Messfeier

10:00 Uhr   Sto: Wort-Gottes-Feier

11. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem Buch Ezechiel
(17, 22-24)

So spricht Gott, der Herr: Ich selbst nehme vom hohen Wipfel der Zeder und setze ihn ein. Einen zarten Zweig aus ihren obersten Ästen breche ich ab, ich selbst pflanze ihn auf einen hohen und aufragenden Berg. Auf dem hohen Berg Israels pflanze ich ihn. Dort treibt er dann Zweige, er trägt Früchte und wird zur prächtigen Zeder. Alle Vögel wohnen darin; alles, was Flügel hat, wohnt im Schatten ihrer Zweige. Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich der Herr bin. Ich mache den hohen Baum niedrig, den niedrigen Baum mache ich hoch. Ich lasse den grünenden Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der Herr, habe gesprochen und ich führe es aus.

Aus dem Evangelium nach Markus
(4, 26-34)

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist,
legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort,
so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.

Mehr als ein Senfkorn…

Was für ein wunderschönes Bild: Im Schatten eines Baumes ausruhen dürfen und sehen, wie in seinen Zweigen die Vögel nisten – ein Bild des Friedens, nach dem wir uns alle sehnen, so wie nach Wärme und dem Sommer, nach glücklichen Tagen und nach Harmonie mit der Schöpfung und den Menschen. Und doch ist dieses Bild mehr als nur ein Bild. Es beschreibt das Volk Gottes, ja den einzelnen Menschen, der wachsen und aufblühen, reifen und Frucht bringen soll, in dessen Zweigen und Armen das Leben behütet werden kann und Menschen Schutz und Schatten finden. Ein inzwischen altes und dennoch immer noch junges Kirchenlied erzählt uns davon: „Kleines Senfkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt: werde ich dich pflanzen, dass du weiter wächst, dass du wirst zum Baume, der uns Schatten wirft, Früchte trägt für alle, alle, die in Ängsten sind.“ Oder ein anderes Lied singt „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt, pflanz einen Baum, der Schatten wirft, und beschreibe den Himmel, der uns blüht, und beschreibe den Himmel, der uns blüht!“ Der Himmel blüht dort, wo Menschen füreinander Verantwortung tragen. Und so dürfen wir uns immer wieder einmal fragen: Wer ist auf meine Hilfe angewiesen? Wer braucht meinen schützenden Arm? Wer wartet darauf, sich bei mir ausruhen zu dürfen? Wem darf ich in der Hitze dieser Zeit Schatten spenden und vom Leben erzählen…? Wollen wir an diesem Wochenende bei unseren Gottesdiensten gemeinsam darüber nachdenken? Ich würde mich freuen!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar