Gottesdienstordnung vom 28.02.2024 bis 10.03.2024

Gottesdienstordnung vom 01.03.2024 bis 10.03.2024

28.02. MITTWOCH

08:30 Uhr   Mff: Messfeier und Requiem für Ralf Bieber

Gebetsbitten:
Dora Otter; Irmgard u. Sebastian Helfrich

10:00 Uhr   Mff: Urnenbeisetzung – Ralf Bieber

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

29.02. DONNERSTAG

15:15 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier im Haus St. Vinzenz

19:00 Uhr   Klm: Messefeier

17:30 Uhr   Mff: Messfeier mit den Kommunionkindern im Pfarrsaal

01.03. FREITAG

18:00 Uhr   Klm: Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

18:30 Uhr   Mff: Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen im Ev. Gemeindezentrum

19:00 Uhr   Sto: Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

02.03. SAMSTAG

18:00 Uhr   Klm: Vorabendmesse

18:15 Uhr   Mff: Vorabendmesse im Evangelischen Gemeindezentrum

Gebetsbitten:
Helmut Hauck

18:30 Uhr   Sto: Wort-Gottes-Feier

03.03. SONNTAG – 3. FASTENSONNTAG – „JEDE BOHNE ZÄHLT – DU UND ICH“

09:30 Uhr   Klm: Messfeier

10:00 Uhr   Mff: Wort-Gottes-Feier im Evangelischen Gemeindezentrum

10:00 Uhr   Sto: Messfeier

10:00 Uhr   Sto: Kinderkirche

18:00 Uhr   Sto: Eucharistische Anbetung in Stille

04.03. MONTAG

18:30 Uhr   Mff: Rosenkranzgebet im Pfarrsaal für alle Kranken und Verstorbenen

05.03. DIENSTAG

19:30 Uhr Klm: Atempause

17:00 Uhr   Sto: Kreuzwegandacht

06.03. MITTWOCH – HL. FRIDOLIN VON SÄCKINGEN, MÖNCH, GLAUBENSBOTE

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Pfr. Raimund Merget

14:00 Uhr   Mff Urnenbeisetzung – Ralf Sendelbach

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

07.03. DONNERSTAG – HL. PERPETUA UND HL. FELIZITAS, MÄRTYRINNEN

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

10:00 Uhr   Mff: Messfeier im „Haus Mainparksee“

17:30 Uhr   Mff: Messfeier mit den Kommunionkindern im Pfarrsaal

08.03. FREITAG – HL. JOHANNES VON GOTT, ORDENSGRÜNDER

09:00 Uhr   Sto: Messfeier

09.03. SAMSTAG

18:00 Uhr   Klm: Vorabendmesse

18:15 Uhr   Mff: Wort-Gottes-Feier im Evangelischen Gemeindezentrum

10.03. SONNTAG – 4. FASTENSONNTAG (LAETARE) – THEMA: „BOHNENTAUSCH –

IM GEBEN UND NEHMEN DAS LEBEN FEIERN“

09:30 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier

10:00 Uhr   Mff: Messfeier im Pfarrsaal

10:00 Uhr   Sto: Messfeier

3. FASTENSONNTAG : „JEDE BOHNE ZÄHLT – DU UND ICH“

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1, 22-25)

Schwestern und Brüder! Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. Wir dagegen verkünden Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

Aus dem Evangelium nach Johannes (2, 13-25)

Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

„Jede Bohne zählt – Du und ich“

Dieses Wort steht über dem Dritten Fastensonntag. Aber zunächst zum Evangelium: Was muss das für ein Ereignis gewesen sein damals im Tempel von Jerusalem, als Jesus energisch aufräumt mit den Geschäften der Hohenpriester und die Menschen zur Umkehr aufruft, zur Umkehr zu Gott und zu dem, was Gott wichtig ist: nämlich nicht irgendeine Frömmigkeit, sondern ein neues Denken und gelebte Solidarität mit den Menschen. Dieser Aufruf Jesu richtet sich an uns alle. Da ist jeder und jede gefordert – oder wie es das Thema dieses 3. Fastensonntags ausdrückt: „Jede Bohne zählt – Du und ich“. MISEREOR nimmt diesen Aufruf Jesu für sich ernst und sucht in ständigen Prozessen die Solidaritätsarbeit weiterzuentwickeln. Und MISEREOR gibt diesen Aufruf weiter an viele einzelne, die sich an der Fastenaktion beteiligen. Die Gerechtigkeit und der Friede fallen dabei nicht vom Himmel, sondern wollen getan werden – von uns allen. Davon erzählt die folgende Geschichte:

Im Traum trat ich in den Laden Gottes und sah einen Engel hinter dem Verkaufstresen. Verwundert und überrascht sagte ich: „Lieber Engel, was verkaufst du?“ – “Das hier sind alles Gaben Gottes“, antwortete er mir. “Sind sie teuer?“ fragte ich. „Nein“ sagte der Engel, „es ist alles kostenlos.“ Ich sah mich aufmerksam im Laden um. Es gab: Krüge voll Glück, Päckchen mit Hoffnung, Körbe, die überquollen von Zufriedenheit, Schachteln gefüllt mit Hinweisen und Weisheiten sowie Tüten mit Vertrauen. Mutig bat ich: „Ach bitte, ich möchte gerne ein Glas Glauben, viel Glück und Frieden für mich, meine Familie, Nachbarn und meine Freunde. Auch reichlich Dankbarkeit und Vergebung sowie eine große Liebe zu allen.“ Liebevoll bereitete der Engel des Herrn ein kleines Päckchen, das leicht in meiner Hand Platz hatte. Ich war ganz überrascht und sagte: „Hast du alles, um das ich bat, in dieses winzige Päckchen getan?“ Da antwortete lächelnd der Engel: „Mein lieber Mensch, im Laden Gottes verkaufen wir keine Früchte, es gibt nur den Samen. Gott legt dir den Samen in die Hand und nicht in den Schoß…“

Jede Bohne zählt – auch Du und ich. Uns allen weiterhin eine gesegnete Fastenzeit!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar