Gottesdienstordnung vom 03.04.2024 bis 14.04.2024

Gottesdienstordnung vom 03.04.2024 bis 14.04.2024

03.04. MITTWOCH

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Um Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

04.04. DONNERSTAG

15:15 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier im Haus St. Vinzenz von Paul

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

17:30 Uhr   Mff: KEINE Messfeier mit den Kommunionkindern in den Ferien !

18:00 Uhr   Sto: Schritt-für-Schritt-Gebet

05.04. FREITAG

15:00 Uhr   Mff: Stille Anbetung

06.04. SAMSTAG

18:00 Uhr   Klm: Vorabendmesse

18:15 Uhr   Mff: Vorabendmesse

18:30 Uhr   Sto: Wort-Gottes-Feier

07.04. SONNTAG – 2. SONNTAG DER OSTERZEIT

09:30 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier

10:00 Uhr   Mff: Messfeier

10:00 Uhr   Sto: Messfeier

18:00 Uhr   Sto: Eucharistische Anbetung in Stille

08.04. MONTAG

18:30 Uhr   Mff: Rosenkranz für alle Kranken und Verstorbenen

09.04. DIENSTAG

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

19:30 Uhr   Mff: Abendgebet mit Taizé-Liedern

17:00 Uhr   Sto: Rosenkranz für den Frieden in der Welt

10.04. MITTWOCH

08:30 Uhr   Mff: Messfeier

Gebetsbitten:
Werner Stephan, Uwe Stephan, Gerhard u. Martha Stephan

18:30 Uhr   Sto: Messfeier

11.04. DONNERSTAG

15:15 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier im Haus St. Vinzenz von Paul

19:00 Uhr   Klm: Messfeier

17:30 Uhr   Mff: Messfeier mit den Kommunionkindern

12.04. FREITAG

15:00 Uhr   Mff: Stille Anbetung

09:00 Uhr   Sto: Messfeier

15:00 Uhr   Sto: Weggottesdienst der Erstkommunionkinder

13.04. SAMSTAG

18:00 Uhr   Klm: Wort-Gottes-Feier

18:15 Uhr   Mff: Wort-Gottes-Feier

18:30 Uhr   Sto: Vorabendmesse

14.04. SONNTAG – 3. SONNTAG DER OSTERZEIT

10:00 Uhr Klm: Familiengottesdienst

14:00 Uhr   Klm: Tauffeier

10:00 Uhr   Mff: Messfeier

10:00 Uhr   Mff: Krabbelgottesdienst im Pfarrsaal mit anschließendem Frühstück

10:00 Uhr   Sto: Wort-Gottes-Feier

2. SONNTAG DER OSTERZEIT

Lesung aus der Apostelgeschichte
(4, 32-35)

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Aus dem Evangelium nach Johannes
(20, 19-31)

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Gemeinschaft in schwierigen Zeiten

Der Apostel Thomas wird traditionell noch immer als „der ungläubige Thomas“, als ein Skeptiker und Zweifler bezeichnet. Jedoch – so frage ich mich – zweifelt er überhaupt? Wer könnte es Thomas verdenken, eigene Erfahrungen machen zu wollen, wo doch den anderen Jüngern auch nicht nur etwas erzählt wurde, sondern sie Jesus wirklich begegnet sind? Nur von einer Begegnung mit dem offensichtlich auferstandenen Jesus erzählt zu bekommen, ist Thomas einfach zu wenig. Thomas ist kein Zweifler. Er war nur nicht dabei. Viele Menschen sind heutzutage nicht dabei, ja sie sind nie dabei gewesen. Aber genau auf dieses „Dabei-sein“ kommt es doch an bei uns Christen, besser noch auf das „Uns-hinein-begeben“. Papst Franziskus hat dazu einmal Folgendes gesagt:

„Wir müssen aus uns herauskommen und auf die Straßen der Menschen gehen, um zu entdecken, dass die Wundmale Jesu auch heute noch am Körper all jener Brüder und Schwestern sichtbar sind, die Hunger und Durst leiden, die nackt, erniedrigt und geknechtet sind, die sich im Gefängnis oder im Krankenhaus befinden. Und gerade durch die Berührung und Liebkosung dieser Wunden wird es uns möglich, den lebendigen Gott mitten unter uns anzubeten.“

Was Papst Franziskus ganz besonders am Herzen liegt: die Finger in die Wunden Jesu legen. Und so war die Geste des heiligen Thomas, der die Finger in die Wundmale des auferstandenen Jesus legt, das zentrale Thema einer Predigt, aus der obige zitierte Worte stammen. Entdecken wir doch gemeinsam, wie nah uns Gott in allem ist, vor allem, wenn wir uns auf unsere Geschwister in dieser Einen Welt einlassen. Fassen wir wie Thomas im Evangelium Vertrauen! Es ist leichter möglich, wenn wir einander helfen, wenn wir uns gegenseitig stützen und stärken, wenn wir die Zweifelnden und Suchenden nicht allein lassen, sondern wenn wir sie mit in unsere Gemeinschaft hineinnehmen, vor allem, wenn wir sie spüren lassen: Ich bin für dich da! Ich lasse dich nicht allein!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar