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Gottesdienstordnung vom 29.07.2021 bis 08.08.2021

29.07. DONNERSTAG – HL. MARTA VON BETANIEN

19:00 Uhr   Letzte Eucharistiefeier vor den Ferien

30.07. FREITAG

15:00 Uhr   Stilles Gebet

31.07. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier mit Taufe von Okan Salman

Gebetsbitten: Zur Danksagung (Silbernes Ehejubiläum) und Verst. d. Fam. Schickling u. Staudt; Armin Keller u. Claudia Edelmann; Kilian u. Theresia Wienand u. Ang.

01.08. SONNTAG – 18. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier !

17:00 Uhr   Eucharistiefeier auf dem Ministranten-Zeltlager (in Niederroden)

02.08. MONTAG

18:30 Uhr   KEIN Rosenkranzgebet in den Ferien !

03.08. DIENSTAG

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet mit Taizé-Liedern !

04.08. MITTWOCH

08:30 Uhr   Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Zur Danksagung

05.08. DONNERSTAG

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier in den Ferien !

06.08. FREITAG

15:00 Uhr   Stilles Gebet

07.08. SAMSTAG

18:15 Uhr   KEINE Vorabend-Eucharistiefeier !

08.08. SONNTAG – 19. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier

14:00 Uhr   Taufe - Elias Mirau und Sophia Sabrina Wienand

Gottesdienste in den Ferien

In den großen Ferien feiern wir - wie bereits in den letzten Jahren - am Wochenende in unseren drei Gemeinden Kleionstheim, Mainaschaff und Stockstadt jeweils nur einen Gottesdienst, also in Mainaschaff entweder am Samstagabend um 18:15 Uhr oder am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr. Die Zeiten entnehmen Sie bitte dem Mitteilungsblatt, dem Aushang in den Schaukästen oder der Homepage www.sankt-margaretha-mainaschaff.de ! Unter der Woche enfallen in den Ferien der Rosenkranz am Montag, das Abendgebet mit Taizé-Liedern am Dienstag und der Gottesdienst am Donnerstag. Die Eucharistiefeier am Mittwoch um 8.30 Uhr sowie das Stille Gebet am Freitag um 15:00 Uhr finden dagegen jede Woche statt. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Pfarrer Georg Klar

 

18. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem Buch Exodus (16, 2-4.12-15)

In jenen Tagen murrte die ganze Gemeinde der Israeliten in der Wüste gegen Mose und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen. Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinaus gehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der Herr euch zu essen gibt.

Aus dem Evangelium nach Johannes (6, 24-35)

In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger am Ufer des Sees von Galiläa waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafárnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

So nötig wie Brot...

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ hat Jesus einmal gesagt. „Aber auch nicht ohne!“ hat Karl Marx im vorletzten Jahrhundert ergänzt. In der Tat, von frommen Worten allein kann kein Mensch leben. Es geht Jesus aber beim Brot nicht nur um das tägliche Nahrungsmittel, um satt zu werden. Brot im Sinne Jesu meint so vieles, denn von so Vielem leben wir Tag für Tag, was nicht nur den Leib sättigt, sondern vor allem unsere Seele: Ein Lächeln oder ein liebevoller Blick, ein Händedruck oder eine Umarmung, ein aufmunterndes Wort oder eine Geste der Versöhnung, ein erster Schritt nach langem Schweigen oder umgekehrt mal schweigen, wo andere sich den Mund zerreißen, ein Versprechen in Liebe und dann das Halten dieses Versprechens, ein wenig mehr Gelassenheit und Entspannung in einer hitzigen Debatte und auch mal „fünf gerade sein lassen“. Von all dem leben wir, all das ist „tägliches Brot“ für uns Menschen. Die Ferien- und Urlaubszeit scheint mir eine gute Gelegenheit zu sein, dieses Brot-Entdecken und dieses Brot-Teilen neu einzuüben. Von Herzen wünsche ich uns allen eine entspannte und entspannende Zeit, damit wir uns dann mit neuer Kraft wieder unseren Aufgaben widmen können.

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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