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Gottesdienstordnung vom 03.09.2021 bis 12.09.2021

03.09. FREITAG – HL. GREGOR DER GROSSE, PAPST UND KRICHENLEHRER

15:00 Uhr   Stilles Gebet

04.09. SAMSTAG

14:00 Uhr   Trauung und Brautamt - Maximilian Klafke & Sabrina Krautwurst (Kirche St. Margaretha, Mainaschaff)

14:00 Uhr   Trauung - Christian Goebel & Erika Völker (Schlosskapelle in Aschaffenburg)

18:15 Uhr   KEINE Vorabend-Eucharistiefeier !

05.09. SONNTAG – 23. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Leb. u. Verst. d. Fam. Staudt u. Volkelt

14:00 Uhr   Taufe - Eik Mucha; Liliana, Emanuel und Mateo Sattler

06.09. MONTAG

18:30 Uhr   KEIN Rosenkranzgebet in den Ferien !

07.09. DIENSTAG

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet mit Taizé-Liedern !

08.09. MITTWOCH – FEST MARIÄ GEBURT

08:30 Uhr   Eucharistiefeier

09.09. DONNERSTAG

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier in den Ferien !

10.09. FREITAG

14:00 Uhr   Urnenbeisetzung - Elfriede Stork, geb. Hampp (direkt am Baumgrab)

15:00 Uhr   Stilles Gebet

11.09. SAMSTAG

18:15 Uhr   KEINE Vorabend-Eucharistiefeier !

12.09. SONNTAG – 24. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier und Requiem für Elfriede Stork

14:00 Uhr   Taufe - Samuel Johannes Metzler

Gottesdienste in den Ferien

In den großen Ferien feiern wir am Wochenende jeweils nur einen Gottesdienst, also entweder am Samstagabend oder am Sonntagmorgen. Die Zeiten entnehmen Sie bitte dem Mitteilungsblatt, der Homepage www.sankt-margaretha-mainaschaff.de oder auch dem Aushang im Schaukasten! Unter der Woche enfallen in den Ferien der Rosenkranz am Montag, das Abendgebet mit Taizé-Liedern am Dienstag und der Gottesdienst am Donnerstag. Die Eucharistiefeier am Mittwoch um 8.30 Uhr sowie das Stille Gebet am Freitag um 15:00 Uhr finden dagegen jede Woche statt.

Pfarrer Georg Klar

 

23. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem Buch Jesaja (35, 4-7a)

Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Er selbst wird kommen und euch erretten. Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der Wüste brechen Quellen hervor und Bäche fließen in der Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Quellen.

Aus dem Evangelium nach Markus (7, 31-37)

In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekapolis. Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt. Außer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

Effata - Öffne dich!

Wir alle kennen dieses Wort „Effata“ aus der Taufliturgie, wenn zu dem Täufling gesagt wird: „Effata! Öffne dich!“ Doch ist es weit mehr als eine liturgische Handlung, es ist ein lebenslanger Prozess. Denn wir stehen immer wieder in der Gefahr, uns und unsere Sinne zu verschließen - aus Angst, aus Unsicherheit, aus Enttäuschung, aus Ärger, aus Wut - bis wir in uns selbst gefangen sind. „Effata“ - das ist die Bitte an Gott, dass er uns hilft, uns aufzutun.

Unsere Ohren dürfen wir öffnen, damit wir nicht nur irgendwie hören, sondern wirklich hören, zuhören, hinhören auf die leise Stimme Gottes in unserem Leben, auf die Stimme der Menschen, die uns brauchen, auf den Ruf der Armen nach Gerechtigkeit. Unsere Augen dürfen wir öffnen, damit wir nicht nur irgendwie schauen, sondern wirklich sehen, hinsehen auf diese Welt mit ihren Fragen, den Menschen anschauen und seine Sehnsucht wahrnehmen. Unseren Mund dürfen wir öffnen, damit wir nicht nur plappern, sondern wirklich sprechen, die Wahrheit und Worte der Liebe sagen, den Mund auftun, wo Unrecht geschieht. Unsere Hände dürfen wir öffnen, damit sie sich nicht zur Faust ballen, sondern lernen zu teilen, zu heilen, zu berühren, anzupacken und tatkräftig zu helfen. Unsere Füße dürfen wir öffnen, damit sie nicht nur laufen, sondern wirklich gehen, Schritt für Schritt den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens, damit wir unsere Schritte lenken zu den Menschen, die auf uns warten, damit wir hingehen zu den Schwestern und Brüdern und damit wir für die Menschen gehen. Alle unsere Sinne dürfen wir öffnen und von Gott öffnen lassen, damit wir sinn-voll leben. Was uns damals in der Taufe gesagt wurde, dürfen und sollen wir tun - unser ganzes Leben lang. Wollen wir uns gegenseitig dabei helfen?

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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