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Gottesdienstordnung vom 21.01.2021 bis 31.01.2021

21.01. DONNERSTAG

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier bis Ende März !

22.01. FREITAG

15:00 Uhr   KEINE Stille Anbetung bis Ende März !

23.01. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier in der Maintalhalle sowie Requiem für Clavera Roth, Johanna Brang und Gudrun Sauerwein

Gebetsbitten: Gudrun Sommer, Rosa Sommer, Amalia Braun u. Heinrich Sommer; Margit Karpf u. alle Verst. d. Fam. Karpf u. Wienand; Anneliese u. Rainer Stelling u. Ang.

24.01. SONNTAG – 3. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier in der Maintalhalle

Gebetsbitten: Helmut Hauck, Eltern u. Schwiegereltern u. Ang.; Wilhelm u. Lothar Ruppert u. Ang.

25.01. MONTAG FEST DER BEKEHRUNG DES APOSTELS PAULUS

18:30 Uhr   Rosenkranzgebet im Pfarrsaal für Clavera Roth

26.01. DIENSTAG HL. TIMOTHEIS U. HL. TITUS, APOSTELSCHÜLER, BISCHÖFE

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet mit Taizé-Liedern !

27.01. MITTWOCH

08:30 Uhr   Eucharistiefeier im Pfarrsaal

28.01. DONNERSTAG HL. THOMAS VON AQUIN, KIRCHENLEHRER

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier bis Ende März !

29.01. FREITAG

15:00 Uhr   KEINE Stille Anbetung bis Ende März !

30.01. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier in der Maintalhalle

31.01. SONNTAG – 4. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier in der Maintalhalle

Homepage

Hinweise zu den Folgen der Corona-Krise für unsere Pfarrgemeinde finden Sie aktuell immer auf unserer Homepage www.sankt-margaretha-mainaschaff.de ! Hier finden Sie auch diese Angebote:

# Wichtige Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie - immer aktuell
# Verschiedene Gebetstexte - für alle Gelegenheiten
# Predigtgedanken von Pfarrer Georg Klar zu jedem Sonntag - mit einer Meditation
# Wochenimpuls unserer Seelsorgerinnen und Seelsorger - jeden Mittwoch neu eingestellt
# Hinweise zu weiteren Vorhaben - immer aktuell
# Infos und hilfreiche Links - zu anderen interessanten Seiten

Wolfram Endemann

3. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem ersten Buch Jona (3, 1-5.10)

Das Wort des Herrn erging an Jona: Mach dich auf den Weg und geh nach Nínive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Nínive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Nínive ist zerstört! Und die Leute von Nínive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an. Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

Evangelium nach Markus (1, 14-20)

Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

Wir sind gemeint...!

Immer wieder finde ich es faszinierend, wie Gott in der Bibel Menschen ruft und wie Menschen darauf reagieren - zumindest wie es uns die Heilige Schrift anschaulich erzählt. Da ist Jona: Er hat schon eine längere Geschichte mit Gott hinter sich. Am Anfang will er nämlich eigentlich gar nicht gehen, wohin Gott ihn sendet. „Was gehen mich die Leute in Ninive an?“ - so mag er sich gesagt haben. Nach vielen Verweigerungen und Umwegen mit Flucht, Schiffbruch und Aufenthalt im Bauch eines Fisches lässt er sich schließlich auf den Ruf Gottes ein und ist anschließend mehr als überrascht, dass die Menschen in der großen Stadt tatsächlich umkehren.

Da sind Petrus und Andreas, Jakobus und Johannes, die Fischer, die nicht zögern, die sofort alles stehen und liegen und sogar ihren Vater im Stich lassen und Jesus folgen. Da ist Zebedäus, der Vater der Fischer, der auf die Mitarbeit seiner Söhne angewiesen ist, der wohl Gott und die Welt nicht mehr versteht und auf diesen Jesus ziemlich sauer gewesen sein dürfte - erst später wird er vielleicht Jesus auf seinem Weg folgen. Sie alle werden mit Namen genannt, denn Gott ruft immer beim Namen, er meint jeden persönlich - so wie auch uns, jeden mit seiner ganz persönlichen Geschichte, mit all seinem Suchen und Fragen, mit all seinem Denken und seinem Herzen.

Das will uns dieser Sonntag noch ganz am Anfang dieses Jahres ins Herz schreiben: Wir sollen unseren Mitmenschen sagen, dass Gott die Menschen lieb hat, und wir sollen es ihnen zeigen mit unserer Liebe. Gerade jetzt, in der Zeit des Lockdowns, in der wir körperlichen Abstand halten müssen, da sollten wir erfinderisch bleiben, wie das gehen kann, dennoch Menschen zu erreichen, gerade jene, die auf unsere emotionale Nähe angewiesen sind. Ich erlebe, wie viele unter uns kreativ neue Möglichkeiten dazu suchen und auch finden.

Beten wir darum, dass Gott uns begleitet, dass er uns Kraft, Geduld und ganz viel Zuneigung zu den Menschen schenkt, ja dass wir aus seinem Wort leben und lieben können - an dem Platz, an den er jeden und jede von uns gestellt hat.

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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