logo St. Margaretha Mainaschaff

Gottesdienstordnung vom 01.12.2022 bis 11.12.2022

01.12. DONNERSTAG

10:00 Uhr   Eucharistiefeier im Seniorenzentrum Haus Mainparksee

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier in den Wintermonaten !

02.12. FREITAG

14:00 Uhr   Urnenbeisetzung - Waldemar Jakob

03.12. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabendmesse zum 2. Advent im Evangelischen Gemeindezentrum

Gebetsbitten: Inge Hartings u. Ang.; Alle Verst. d. Rollstuhlcafés

04.12. SONNTAG – 2. ADVENT - THEMA: „DAS LICHT DER FREUDE“

10:00 Uhr   Eucharistiefeier zum 2. Advent im Pfarrsaal und Requiem für Waldemar Jakob

15:00 Uhr   2. Zwischenstopp im Advent - Familienandacht im Freien - Thema: „Das Licht der Freude - Treffpunkt am Kirchplatz Maria Rosenkranzkönigin in Stockstadt

05.12. MONTAG

18:30 Uhr   Rosenkranz im Pfarrsaal für Pfarrer Louis Edakkalathur und Waldemar Jakob und für alle Verstorbenen

06.12. DIENSTAG

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet mit Taizé-Liedern !

07.12. MITTWOCH

06:00 Uhr   2. Rorate im Pfarrsaal (mitgestaltet von der Bläsergruppe), anschließend „Frühstück to go“

Gebetsbitten: Pfr. Raimund Merget u. verst. Ang.; Paul u. Elisabeth Michels; Ludwig u. Wilhelmine Möhrlein, Hilde Schuler; Gerhard u. Martha Stephan, Bruder Werner u. Sohn Uwe

14:00 Uhr   Urnenbeisetzung - Helga Morhard, geb. Spachmann

08.12. DONNERSTAG

14:00 Uhr   Urnenbeisetzung - Theresia Ebert, geb. Reuter

19:00 Uhr   KEINE Eucharistiefeier in den Wintermonaten !

09.12. FREITAG

15:00 Uhr   KEINE Stille Anbetung in den Wintermonaten !

10.12. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier zum 3. Advent im Pfarrsaal und Requiem für Theresia Ebert

11.12. SONNTAG – 3. ADVENT - THEMA: „DAS LICHT DES FRIEDENS“

10:00 Uhr   Eucharistiefeier zum 3. Advent im Evangelischen Gemeindezentrum und Requiem für Pfarrer Louis Edakkalathur (Kerala, Indien)

16:00 Uhr   3. Zwischenstopp im Advent - Familienandacht im Freien - Thema: „Das Licht des Friedens - Treffpunkt am Gelände des Reitvereins Mainaschaff (Mittelweg 59)

18:15 Uhr   Adventliche Versöhnungsfeier im Evangelischen Gemeindezentrum (mit ADVENIAT-Kollekte!)

 

2. ADVENTSSONNTAG - THEMA: “DAS LICHT DER FREUDE”

Lesung aus dem Buch Jesaja (35, 1-6b.10)

Jubeln werden die Wüste und das trockene Land, jauchzen wird die Steppe und blühen wie die Lilie. Sie wird prächtig blühen und sie wird jauchzen, ja jauchzen und frohlocken. Die Herrlichkeit des Libanon wurde ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Sie werden die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes. Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden Knie! Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht! Seht, euer Gott! Er selbst kommt und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden geöffnet. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen frohlockt. Die vom Herrn Befreiten kehren zurück und kommen zum Zion mit Frohlocken. Ewige Freude ist auf ihren Häuptern, Jubel und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.

Aus dem Evangelium nach Matthäus (11, 2-5)

In jener Zeit hörte Johannes im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet.

Ein Licht geht uns auf: Das Licht der Freude

Ein wichtiges, ein notwendiges und not-wendendes Wort steht in unseren beiden Pfarrgemeinden in Stockstadt und Mainaschaff in diesem Jahr über dem Zweiten Advent. „Ein Licht der Freude“ soll uns aufgehen! Die Menschenfreundlichkeit Gottes will unser Herz erreichen. Aber was ist, wenn mir so gar nicht danach zumute ist? Wenn Leid oder Kummer mir zusetzen, wenn ich um einen lieben Menschen trauere, wenn so viele Kriege in unserer Welt - wie gerade in der Ukraine - geführt werden, wenn Reiche immer reicher werden und die Zahl der Armen gewaltig ansteigt, wenn immer mehr die wirtschaftlichen Interessen an erster Stelle stehen oder auch die Sorgen um eine Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder? Woher dann die Freude nehmen und nicht stehlen?

Ein genaues Hineinschauen in das Evangelium dieses Sonntags kann uns eine Richtung weisen, wie wir zur echten Freude finden. Eigentlich ist ja nun jede Freude echt, sonst wäre sie keine Freude, sondern lediglich Spaß, Gaudi, Vergnügen. Freude aber ist etwas ganz anderes, sie erfüllt uns mit einer tiefen Liebe - zum Leben und zu allem Lebendigen. Das Evangelium sagt uns: Schaut auf das, was ist: eben nicht nur auf das Negative, auf die Schatten, auf die dunklen Seiten, sondern auch auf das Frohmachende (und sei es noch so wenig), auf die Momente des Glücks (und seien sie noch so vergänglich), vor allem auf das, was möglich ist, wenn wir uns anstecken lassen und uns der Freude des Augenblicks öffnen. Eine Anregung dazu will uns gerade der „Rote Faden Advent“ geben in unseren Gottesdiensten in der Kirche und ebenso beim Zwischenstopp, bei den Familienandachten im Freien. Sie wollen nichts anderes als uns Freude zu schenken über das, was möglich ist, wenn wir uns und unsere Herzen öffnen für die Barmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit Gottes - und wenn wir die Freude darüber miteinander teilen, gerade mit den Kindern, die uns anvertraut sind. Der Advent und dann natürlich Weihnachten sind eine gute Gelegenheit dazu.

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar

 


Gottesdienste

Weitere Gottesdienste


­