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Gottesdienstordnung vom 18.09.2020 bis 27.09.2020

18.09. FREITAG

15:00 Uhr   Stille Anbetung in der Kirche

19.09. SAMSTAG

10:00 Uhr   1. Firmgottesdienst

Gebetsbitten: Michael Dietz; Alle verst. Ang. unserer Firmlinge

14:00 Uhr   2. Firmgottesdienst

Gebetsbitten: Alle verst. Ang. unserer Firmlinge

17:30 Uhr   KEIN Rosenkranz !

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Alle verst. Wohltäter unserer Pfarrgemeinde

20.09. SONNTAG – 25. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Gudrun u. Rosa Sommer, Amalia Braun, Heinrich Sommer; Helene Ankert; Basilius Schmidt u. Maria Schmidt

14:00 Uhr   Taufe - David Schmidt

21.09. MONTAG

18:30 Uhr   KEIN Rosenkranz !

19:00 Uhr   „Zündung“ in der Kirche - Beginn des neuen Firmkurses 2020/2021

22.09. DIENSTAG

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet !

23.09. MITTWOCH

08:30 Uhr   Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Veronika und Karl Breitung u. alle Verst. d. Fam. Klar, Breitung u. Straus

24.09. DONNERSTAG

19:00 Uhr   Eucharistiefeier

Gebetsbitten: Reiner Morhard

25.09. FREITAG

15:00 Uhr   Stille Anbetung in der Kirche

26.09. SAMSTAG

17:30 Uhr   KEIN Rosenkranz !

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier mit CARITAS-Kollekte, anschließend Serenade der Blaskapelle auf dem Kirchplatz

27.09. SONNTAG – 26. SONNTAG IM JAHRESKREIS - CARITASSONNTAG

10:00 Uhr   Eucharistiefeier mit CARITAS-Kollekte

Es gibt zwar noch kein Weihwasser in der Kirche, aber gerne können Sie ein Fläschchen mit Wasser zu einem der Gottesdienste mitbringen. Der Pfarrer segnet Ihnen das Wasser gerne.

 

25. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem Buch Jesaja (55, 6-9)

Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.

Aus dem Evangelium nach Matthäus (20, 1-16)

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

Gott denkt anders...!

„Soziale Gerechtigkeit“ ist in aller Munde. Und doch nimmt das Gefühl, nicht gerecht behandelt zu werden, weiter zu, vor allem in der Wirtschafts-, Tarif- und Arbeitsmarktpolitik. Menschen klagen - viele zu Recht, manche auf hohem Niveau. Und da gibt der Gutsherr, der für keinen Geringeren als für Gott steht, dem, der nur eine Stunde gearbeitet hat, genauso viel wie dem, der elf Stunden geschuftet hat. Ist das nicht himmelschreiendes Unrecht? Gewerkschaften wären empört, Arbeitgeber müssten dumm sein. Gottes Wege sind nicht unsere Wege, seine Gedanken anders als unsere rechnenden und nachrechnenden Gedanken. Vergessen wir nicht: es war mit den ersten Arbeitern ein guter und gerechter Lohn vereinbart, mit dem heute jeder Gewerkschaftler zufrieden gewesen wäre. Nur dass sie sich beklagen, weil die Anderen genauso viel bekommen, weil Gott barmherzig gibt - eben das ist entlarvend. Statt sich zu freuen am eigenen Lohn und sich mitzufreuen am überraschenden Lohn der Anderen, fallen sie in kleinliches Rechnen zurück und lassen die Unzufriedenheit in sich nagen. Wir alle sind nicht immer frei von solchem Denken. Und doch will auch Gott verstanden werden in seiner überschwänglichen Güte. Mit dem Verstand allein gelingt das schlecht - mit dem Herzen ist es vielleicht möglich. Davon handelt das Motto des Caritas-Sonntags, den wir in einer Woche begehen: „Sei gut, Mensch!“ Versuchen wir es...!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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