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Gottesdienstordnung vom 24.06.2022 bis 03.07.2022

24.06. FREITAG – HEILIGSTES HERZ JESU

13:00 Uhr   Urnenbeisetzung - Walter Steinbeck (Altstadtfriedhof Aschaffenburg) 14:30 Uhr   Urnenbeisetzung - Helma Jakob, geb. Brang

15:00 Uhr   Stille Anbetung

25.06. SAMSTAG – UNBEFLECKTES HERZ MARIÄ

18:15 Uhr Wort-Gottes-Feier

Gebetsbitten: Gudrun, Rosa u. Heinrich Sommer, Amalie u. Lorenz Braun; Ursula Fabian u. Eltern; Luise u. Alois Stadtmüller; Ferdinand Amrhein

26.06. SONNTAG – 13. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   Eucharistiefeier u. Requiem für Helma Jakob, Maria Korb und Leonhard Henn

Gebetsbitten: Hans Peter Spielberger; Verst. Geschwister u. Ang. d. Fam. Goldhammer; Ferdinand, Viktor, Mathilde Bronek u. verst. Ang.

14:00 Uhr   Tauffeier - Jonas Wölfelschneider

14:00 Uhr   Tauffeier - Jayda Ariel Mauza und Malia Kullmann

27.06. MONTAG

18:30 Uhr   Rosenkranzgebet für Leonhard Henn, Helma Jakob, Maria Korb, Olga Rumpel und alle Verstorbenen

28.06. DIENSTAG

19:30 Uhr   KEIN Abendgebet !

29.06. MITTWOCH – „TAG DER EWIGEN ANBETUNG IN UNSERER GEMEINDE“ - HOCHFEST DER APOSTEL PETRUS UND PAULUS

08:30 Uhr   Eucharistiefeier zur Ewigen Anbetung

09:15 Uhr   Gestaltete Betstunde (Schönstattmütter)

10:00 Uhr   Stille Anbetung (bis 14:00 Uhr)

14:00 Uhr   Gestaltete Betstunde (Dienstagsrunde)

15:00 Uhr   Stille Anbetung (bis 18:00 Uhr)

18:00 Uhr   Gestaltete Betstunde (Frauenkreis St. Margaretha)

19:00 Uhr   Eucharistiefeier zum Abschluss der Ewigen Anbetung

Gebetsbitten: Pfr. Josef Otter; Olga Rumpel

30.06. DONNERSTAG

17:30 Uhr   Eucharistiefeier mit den Kommunionfamilien (mit Probe)

01.07. FREITAG

15:00 Uhr   Stille Anbetung

02.07. SAMSTAG – MARIÄ HEIMSUCHUNG

14:00 Uhr   1. Erstkommunionfeier (nur für die Kommunionfamilien)

18:15 Uhr Vorabend-Eucharistiefeier

03.07. SONNTAG – 14. SONNTAG IM JAHRESKREIS

10:00 Uhr   2. Erstkommunionfeier (nur für die Kommunionfamilien)

 

13. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Lesung aus dem ersten Buch der Könige (19, 16b.19-21)

In jenen Tagen sprach der Herr zu Elija: Salbe Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, zum Propheten an deiner Stelle. Elija ging vom Gottesberg weg und traf Elischa, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn. Sogleich verließ Elischa die Rinder, eilte Elija nach und bat ihn: Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben; dann werde ich dir folgen. Elija antwortete: Geh, aber komm dann zurück! Bedenke, was ich an dir getan habe. Elischa ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.

Aus dem Evangelium nach Lukas (9, 57-62)

In jener Zeit redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Deutliche Worte

Fast könnte man den Eindruck haben, dass der Prophet Elija in der Lesung menschlicher wäre als Jesus im Evangelium. Immerhin erlaubt es Elija, dass Elischa sich erst noch von seinen Eltern verabschiedet, bevor er Elija folgt. Bei Jesus klingt es viel härter: Jetzt oder gar nicht! Es scheint fast so, als ob diese Aufforderung Jesu zur Nachfolge ein Weg in die Verantwortungslosigkeit wäre! Das kann und mag ich nicht glauben!

Hinter seinen Worten muss also etwas anderes stecken. Vielleicht will er uns aufmerksam machen auf die Dinge, die uns so sehr binden, dass wir die innere und die äußere Freiheit verlieren. Es gibt Familienbande und Familientraditionen, Familienehre oder auch die (angebliche!) Familienschande, die verhindern, dass Menschen ihren ganz persönlichen Weg ins Leben und durchs Leben finden. Denken wir nur an die Schwierigkeiten mancher junger Menschen aus der Türkei und anderen Ländern, sich wirklich „frei und ungezwungen“ für einen Partner entscheiden zu dürfen, ohne mit der Familie zu brechen. Denken wir an die sogenannten „Ehrenmorde“ mitten in Deutschland, die für manche angeblich „gläubigen“ Menschen immer noch selbstverständlich sind und die dennoch ein Skandal bleiben - nicht nur bei uns Christen, sondern auch bei den allermeisten Muslimen.

Dagegen steht eben Jesu Wort, das vielleicht ganz bewusst übertreibt, um uns Menschen, auch uns Christen, etwas deutlich zu machen: Der Weg der Nachfolge, der Weg zum Menschsein ist ein Weg in die Freiheit - oder er ist kein Weg ins Leben. Manchmal braucht es dazu deutliche Worte!

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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