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Gottesdienstordnung vom 22.09.2022 bis 02.10.2022

22.09. DONNERSTAG

19:00 Uhr   Eucharistiefeier

23.09. FREITAG

15:00 Uhr   Stille Anbetung

24.09. SAMSTAG

16:00 Uhr   Taufe - Mai-Ly Göttert

18:15 Uhr   Wort-Gottes-Feier zum Caritas-Sonntag

Gebetsbitten: Gudrun, Rosa u. Heinrich Sommer, Amalia u. Lorenz Braun; Helene Ankert; Reiner Morhard u. verst. Ang.

25.09. SONNTAG – 26. SONNTAG IM JAHRESKREIS - CARITASSONNTAG

10:00 Uhr   Eucharistiefeier (musikalisch mitgestaltet vom Chor La Esperanza)

Gebetsbitten: Robert Goldhammer; Jakob Fritschi; Lia Kuhn u. Erna Eirich

14:00 Uhr   Taufe - Emilia Kronenberger

26.09. MONTAG

18:30 Uhr   Rosenkranz (ab jetzt wieder jeden Montag!)

27.09. DIENSTAG

18:30 Uhr   Auftaktgottesdienst unserer Firmlinge in der Kirche

28.09. MITTWOCH

08:30 Uhr   Eucharistiefeier

29.09. DONNERSTAG

19:00 Uhr   Eucharistiefeier

30.09. FREITAG

15:00 Uhr   Trauung und Brautamt - Philipp Schmidt & Dita Schmidt, geb. Stahlavska (in Großostheim)

15:00 Uhr   Stille Anbetung

01.10. SAMSTAG

14:30 Uhr   Trauung - Julian Wiebel & Janina Wiebel, geb. Dehe

18:15 Uhr   Wort-Gottes-Feier zum Erntedankfest

02.10. SONNTAG – 27. SONNTAG IM JAHRESKREIS - ERNTEDANKFEST

10:00 Uhr   Eucharistiefeier zum Erntedank mit Segnung des Erntedankaltars (musikalisch mitgestaltet von unserer Blaskapelle)

Ministranten

# Noch gilt der GRÜNE Ferien-Dienplan. Ab Oktober gilt dann der ORANGENE Dienplan, der in den kommenden Tagen an alle verteilt wird.

# Der Dienst am Altar ist noch immer eingeschränkt: Es gibt noch keinen normalen Altardienst. Wir hoffen aber auf baldige Änderung!

# Bitte kommt immer zuverlässig zu Eurem Dienst bzw. sorgt selbst für Ersatz, wenn Ihr einmal nicht kommen könnt!

Euer Pfarrer

 

26. SONNTAG IM JAHRESKREIS - CARITASSONNTAG

Lesung aus dem Buch Amos (6, 1a.4-7)

Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria. Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen, ihr salbt euch mit dem feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang Josefs. Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.

Aus dem Evangelium nach Lukas (16, 19-31)

In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel... Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

„Dringend gesucht: Nothelfer!“

Dies ist das Motto der Caritas-Herbstaktion 2022 und darum auch das Thema des Caritas-Sonntags. Doch oft denken und leben wir anders: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot!“ lautet die Werbung eines bekannten deutschen Kreditinstituts. Dieser verlockende Werbespruch will die Sehnsucht nach einem Leben wecken, in dem ich mir vieles finanziell leisten kann und dadurch - angeblich - glücklich werde.

Wir wollen es wagen, diesen Werbeslogan in das Evangelium dieses Sonntags einzubauen, in das bekannte Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Beim Reichen würde sich das dann so anhören: „Meine Kleidung, mein Essen, meine Freuden!“ Und beim armen Lazarus? „Meine Geschwüre, mein Hunger, meine Schmerzen!“ Das provoziert! Und Jesus will provozieren mit diesem Gleichnis. Er legt die Finger in die Wunden der damaligen und der heutigen Gesellschaft. Hier die Reichen, die im Geld und Besitz schwimmen; dort die Armen, die in Not und Elend untergehen.

Keine Angst! Ich will den Reichtum nicht verteufeln und schon gar nicht den (größeren oder mäßigen) Wohlstand, in dem wir irgendwie ja doch alle leben. Das Problem ist nicht der Reichtum an sich, sondern das Problem ist, dass der Reichtum uns den Blick verstellen kann auf den Armen vor unserer Tür. „Dringend gesucht: Nothelfer! Darum Augen auf!“ so mahnt uns Jesus. Das wird uns veranlassen, dann vielleicht folgende Karten zu zücken: „Mein Besitz, meine Verantwortung, meine Nächstenliebe!“ Dazu jedenfalls will uns der Caritas-Sonntag einladen.

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar


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