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Herzlich willkommen in der

Pfarrei St. Margaretha, Mainaschaff

 

„Es ist kein Gottesdienst, der Pfarrer kommt nicht!“ „Aber da steht, dass was ist in der Kirche!“ So oder so ähnlich kann man Sätze hören, wenn für den Sonntagsgottesdienst nicht die Messfeier in der Gottesdienstordnung steht. Daher ein kleine Begriffserklärung:

„Eucharistiefeier“ / „Messfeier“ / „Hl. Messe“: Das ist die Feier, die wir schon immer kennen. Ein Priester steht der Messe vor. Wir hören das Wort Gottes und wir feiern miteinander das Mahl. Die Feier der Messe ist Erinnerung und Gegenwart zugleich. Wie erinnern uns an Gottes Wort und an das Abendmahl Jesu vor seinem Tod und tun dies im Glauben an die Auferstehung. Wir feiern und erfahren, dass Jesus gegenwärtig ist in seinem Wort und im Brot. Wenn wir „Eucharistie“ sagen, dann meinen wir damit „Danksagung“ - wir sagen Danke, dass Gott bei und mit uns ist, heute und immer.

„Wortgottesdienst“: Das ist der Teil der Messe, in der die Lesung und das Evangelium verkündet werden. Und auch die Predigt, die die biblischen Texte auslegt und diese mit unserem Alltag verbindet, gehört zum Wortgottesdienst.

„Wort-Gottes-Feier“: Schon Ende der 1970er Jahre, also nach der Würzburger Synode, wurde der „Wortgottesdienst“ als eigenständige Gottesdienstform eingeführt. Diakone, Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten und auch Frauen und Männer aus der Gemeinde leiten und gestalten diese Gottesdienste. Um eine Verwechselung mit dem „Wortgottesdienst“ in der Heiligen Messe zu vermeiden, wird diese Gottesdienstform im deutschsprachigen Raum „Wort-Gottes-Feier“ genannt. Auch in diesem Gottesdienst feiern wir Gottesgegenwart und Gottesbegegnung. Im Mittelpunkt der „Wort-Gottes-Feier“ steht das Wort Gottes, das wir hören und das in der Predigt ausgelegt und mit unserm Alltag verbunden wird . In Verbundenheit mit allen Gottesdiensten und allen Gläubigen schließt sich sonntags dann auch die Kommunionfeier an.

„Gottesdienstbeauftragte“: Die Wort-Gottes-Feier wird geleitet von hauptamtlichen Seelsorgern und Seelsorgerinnen oder eben auch von „Gottesdienstbeauftragten“. Diese Bezeichnung hat das Wort „WortgottesdienstleiterInnen“ abgelöst. In der Bezeichnung „Gottesdienstbeauftragte“ ist schon herauszuhören, dass diese Frauen und Männer ganz offiziell vom Bischof beauftragt sind. In Mainaschaff geschah dies übrigens am letzten Christkönigssonntag. Gottesdienstbeauftragte können auch andere Gottesdienstformen leiten, in denen nicht die Eucharistie gefeiert wird.

Übrigens: Alle gottesdienstlichen Feiern sind Gottesdienste! In allen Gottesdiensten feiern wir Gottesgegenwart und Gottesbegegnung. Wichtig ist, dass wir uns am „Tag des Herrn“, also am Sonntag bzw. am Vorabend zum Gottesdienst zusammenkommen. Seien wir also dankbar für die neuen Gottesdienstbeauftragten, die den Wort-Gottes-Feiern vorstehen und sie leiten.

Sr. Isabel Westphalen

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